Braucht es wirklich eine Kalkulationssoftware? Können wir das nicht im ERP machen?
Diese Frage stellen sich viele Unternehmen der blechverarbeitenden Industrie – und das völlig zu Recht. Denn schliesslich bietet ein modernes ERP-System bereits Module für die Angebots- und Arbeitsplanerstellung sowie für die Kalkulation. Warum also eine zusätzliche Software anschaffen?
Die Antwort wird schnell klar, wenn man den tatsächlichen Ablauf in der Praxis betrachtet: Die Anforderungen an die Kalkulation von Blechteilen sind hoch – die Möglichkeiten eines ERP-Systems dagegen oft zu generisch. Genau hier kommt steel it ins Spiel: eine spezialisierte Kalkulationslösung, die sich vollständig auf die schnelle, automatisierte und exakte Kalkulation von Blechteilen konzentriert.
ERP-Systeme: Vielseitig, aber oft umständlich in der Kalkulation
ERP-Systeme sind zentrale Werkzeuge in Unternehmen – keine Frage. Sie verbinden Einkauf, Produktion, Vertrieb, Logistik und Verwaltung in einer einheitlichen Umgebung. Auch Kalkulationen lassen sich darüber abbilden. Doch gerade bei Blechteilen wird schnell deutlich, wie aufwändig der Prozess sein kann.
Wer in einem ERP-System einen neuen Artikel anlegen, einen vollständigen Arbeitsplan erstellen und die Kalkulation durchführen möchte, muss sich durch zahlreiche Masken klicken, Felder manuell befüllen und Prozesse exakt kennen. Die Folge: Hoher Zeitaufwand, erhöhte Fehleranfälligkeit und langsame Angebotserstellung – besonders bei komplexeren Geometrien, ganzen Baugruppen oder kurzfristigen Anfragen.
steel it: Kalkulation neu gedacht – schnell, automatisiert, präzise
Im Gegensatz dazu verfolgt steel it einen radikal pragmatischen Ansatz: Schnellstmögliche Angebotskalkulation von Blechteilen und ganzen Baugruppen mit möglichst wenig manuellem Aufwand.
Durch die automatische Auswertung von STEP-, DXF- oder DWG-Dateien erkennt steel it relevante Geometriedaten, leitet Bearbeitungsprozesse ab und kalkuliert Arbeitsgänge, Laufzeiten, Materialverbrauch, Maschinenkosten und mehr – innerhalb weniger Sekunden.
Das bedeutet:
- Kein manuelles Anlegen von Artikeln oder Arbeitsplänen
- Kein Klick-Marathon durch ERP-Masken
- Keine Unsicherheiten bei der Kalkulationslogik
Die Software liefert ein vollständiges Ergebnis, bestehend aus Artikelstamm, Arbeitsplan und detaillierter Kalkulation – das sich anschliessend automatisiert ins ERP-System exportieren lässt. Dort stehen die Daten sofort für weitere Prozesse zur Verfügung, ohne dass doppelt gearbeitet werden muss.
Keine Konkurrenz – sondern optimale Ergänzung
Entscheidend ist: steel it will kein neues ERP-System sein. Es will auch kein bestehendes ersetzen. Stattdessen versteht sich die Software als spezialisierte Lösung für die Angebotskalkulation – optimiert für Blechteile und Baugruppen, auf Geschwindigkeit und Effizienz ausgelegt.
Durch eine bidirektionale Schnittstelle erfolgt der Datenaustausch zwischen ERP und steel it automatisch – in beide Richtungen.
Das heisst:
- Materialstammdaten, Maschinenparameter, Kostenstellen, Stundensätze und Preislisten fliessen aus dem ERP in steel it
- Fertige Kalkulationen, Arbeitspläne und Artikeldaten fliessen zurück ins ERP
Ohne manuelles Nachpflegen. Ohne Medienbrüche. Ohne Zeitverlust.
Fazit: ERP und steel it – gemeinsam stärker
Die entscheidende Frage ist also nicht: „Können wir das im ERP?“ Sondern: „Ist das im ERP effizient, schnell und fehlerfrei genug?“
Für viele Unternehmen lautet die ehrliche Antwort: nein. Und genau hier zeigt sich der Wert einer spezialisierten Lösung wie steel it. Denn sie macht das, was das ERP nicht leisten kann – und integriert sich dabei nahtlos in die bestehende Systemlandschaft.
So wird die Kalkulation zum echten Wettbewerbsvorteil – nicht zum Flaschenhals.



